- All Slots ›
- Glücksspiel ›
- Giropay Casinos 2026: Das Aus der Zahlart und was Spieler jetzt tun
Giropay Casinos 2026: Das Aus der Zahlart und was Spieler jetzt tun
TL;DR
- giropay wurde zum 31. Dezember 2024 abgeschaltet; die Betreibergesellschaft paydirekt GmbH wird liquidiert, ein Comeback ist ausgeschlossen.
- Offizieller Nachfolger ist Wero von der European Payments Initiative, seit November 2025 im deutschen Onlinehandel, in Casinos aber noch nicht verfügbar.
- Den vertrauten Ablauf ersetzen heute Trustly, die Sofortüberweisung über Klarna und die Echtzeitüberweisung direkt von der eigenen Bank.
- Seit Oktober 2025 muss jede Bank im Euroraum Echtzeitüberweisungen anbieten, zum Preis einer normalen Überweisung und mit Gutschrift in Sekunden.
MyStake Casino
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Extensive collection of games from multiple providers
- Deposits by cryptocurrencies are accepted
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Pyramid Spin
- Gute Spielauswahl
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Riesige Auswahl an Spielanbietern
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Slots Charm
- Gute Spielauswahl
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Riesige Auswahl an Spielanbietern
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Libra Spins
- Gute Spielauswahl
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Riesige Auswahl an Spielanbietern
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Captain Marlin
- Gute Spielauswahl
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Riesige Auswahl an Spielanbietern
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Raptorwins
- Gute Spielauswahl
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Riesige Auswahl an Spielanbietern
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Euphoriawins
- Gute Spielauswahl
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Riesige Auswahl an Spielanbietern
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Scarabwins
- Gute Spielauswahl
- Casino akzeptiert Spieler aus vielen Ländern
- Riesige Auswahl an Spielanbietern
- Live-Chat-Support rund um die Uhr verfügbar
Wer nach einem Giropay Casino sucht, sucht nach etwas, das es nicht mehr gibt. Zum 31. Dezember 2024 hat die paydirekt GmbH das Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen endgültig abgeschaltet. Trotzdem suchen viele Spieler weiter danach, in der Hoffnung, dass irgendwo noch eine Einzahlung klappt. Die kurze Antwort: Sie klappt nicht, und daran ändert sich nichts mehr.
Die lange Antwort ist deutlich interessanter. Dieser Ratgeber erklärt, warum giropay verschwunden ist, was hinter dem Nachfolger Wero steckt und welche Zahlarten den vertrauten Ablauf aus Online-Banking, TAN und sofortiger Gutschrift heute ersetzen. Es geht um Einordnung und Umstiegshilfe, nicht um Werbung.
Das Aus für giropay: Was zum 31. Dezember 2024 geschah
giropay war das Online-Bezahlverfahren der deutschen Kreditwirtschaft, betrieben von der paydirekt GmbH, einer Gesellschaft von Banken und Sparkassen. Im Juli 2024 kündigten die Gesellschafter das Ende an, zum 31. Dezember 2024 wurde der Betrieb eingestellt. Einige Zahlungsdienstleister hatten giropay schon zum 30. Juni 2024 entfernt, Neuregistrierungen waren ab dem 23. September 2024 nicht mehr möglich.
Das Ende kam mit Ansage und war gründlich. Das Kundenportal blieb bis zum 31. Januar 2025 erreichbar, damit offene Rückabwicklungen auslaufen konnten. Seit Juni 2025 befindet sich die paydirekt GmbH in Liquidation, sämtliche Kundendaten wurden gelöscht, einschließlich der Sicherungskopien. Es gibt weder einen Betreiber noch eine Infrastruktur, die giropay wiederbeleben könnte.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 1. Juli 2024 | Die paydirekt GmbH kündigt das Ende von giropay offiziell an |
| 23. September 2024 | Neuregistrierungen sind nicht mehr möglich |
| 31. Dezember 2024 | giropay wird für alle Händler und Nutzer abgeschaltet |
| 31. Januar 2025 | Kundenportal und Login schließen endgültig |
| Juni 2025 | Die paydirekt GmbH geht in Liquidation, alle Kundendaten werden gelöscht |
| 4. November 2025 | Der Nachfolger Wero startet im deutschen Onlinehandel |
Die Abschaltung betraf jede Art von Händler, vom Onlineshop bis zum lizenzierten Casino, ohne Ausnahmen und ohne Übergangsfristen. Zeigt ein Kassenbereich noch ein giropay-Logo, ist das ein Pflegefehler der Seite, keine funktionierende Zahlart.
Warum giropay gescheitert ist
giropay startete 2006 als Gemeinschaftsprojekt der deutschen Banken: Einzahlung über das eigene Online-Banking, Bestätigung per TAN, fertig. 2015 kam mit paydirekt ein zweiter Anlauf der Kreditwirtschaft hinzu, gedacht als deutsche Antwort auf die großen internationalen Bezahldienste. 2021 wurden beide Verfahren unter der Marke giropay gebündelt.
Die erhoffte Reichweite kam nie zustande. Im Jahr 2023 liefen über giropay nur rund 25 Millionen Transaktionen mit einem Volumen von etwa 1,6 Milliarden €, während der gesamte deutsche Onlinehandel rund 85 Milliarden € umsetzte. giropay spielte selbst im Heimatmarkt eine Nebenrolle, das Geschäft teilten PayPal, Kreditkarten und Lastschrift unter sich auf.
Für die Banken war damit klar, dass ein rein deutsches Verfahren keinen Boden mehr gutmacht. Statt weiter Geld in giropay zu stecken, verlagerten sie ihre Kräfte auf ein europäisches Projekt: die European Payments Initiative, kurz EPI, mit ihrem Bezahldienst Wero. Das Ende von giropay war insofern keine Panne, sondern eine bewusste Entscheidung.
Für Casino-Spieler war giropay attraktiv, weil die Zahlung sofort final war und sich sauber mit der Echtzeitprüfung der deutschen Einzahlungslimits vertrug. Diese Rolle müssen die Nachfolger jetzt übernehmen.
Giropay Casino 2026: Warum die Suche ins Leere läuft
Der Suchbegriff hat das Verfahren überlebt. Wer giropay jahrelang genutzt hat, tippt den Namen aus Gewohnheit weiter ein, die Nachfrage bleibt also bestehen. Im Netz kursieren weiterhin Listen mit angeblich frisch getesteten Giropay Casinos, teils mit aktueller Jahreszahl im Titel.
Solche Seiten sind ein Warnsignal. Ein Test, der nach dem 31. Dezember 2024 eine funktionierende giropay-Einzahlung oder gar eine giropay-Auszahlung beschreibt, kann so nicht stattgefunden haben. giropay war schon zu Lebzeiten ein reines Einzahlungsverfahren, seit der Abschaltung ist es technisch tot. Wer hier ungenau arbeitet, arbeitet vermutlich auch bei Lizenzangaben und Bonusbedingungen ungenau.
Behandeln Sie Empfehlungslisten für Giropay Casinos mit aktueller Jahreszahl als das, was sie sind: veraltete oder ungepflegte Inhalte. Seriöse Informationsseiten benennen das Ende der Zahlart klar und zeigen Alternativen, statt tote Logos zu recyceln.
So funktionierte giropay im Casino: ein Rückblick mit Nutzwert
Der Rückblick lohnt sich, weil er die Messlatte für jeden Ersatz definiert. Eine giropay-Einzahlung lief so ab: Methode im Kassenbereich wählen, Betrag eingeben, Bank auswählen, im Online-Banking per TAN bestätigen. Das Casino erhielt sofort eine Gutschriftsmeldung, das Guthaben stand ohne Wartezeit bereit.
Drei Eigenschaften machten das Verfahren beliebt. Erstens floss das Geld direkt vom Girokonto, ohne Umweg über eine Karte oder ein Wallet. Zweitens war keine zusätzliche Registrierung nötig, die Bankzugangsdaten genügten. Drittens war die Zahlung sofort final. Auszahlungen unterstützte giropay dagegen nie, dafür brauchte es immer die klassische Überweisung als zweiten Kanal.
Nutzen Sie diese drei Merkmale als Checkliste für den Umstieg: Zahlung vom eigenen Konto, keine Zusatzregistrierung, sofortige Gutschrift. Jede der folgenden Alternativen erfüllt mindestens zwei dieser Punkte, eine erfüllt alle drei.
Wero: Der offizielle Nachfolger und sein Casino-Status
Wero ist der Bezahldienst der European Payments Initiative, hinter der große Banken aus mehreren Ländern stehen. In Deutschland tragen ihn unter anderem die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken, weitere Institute schließen sich an. Gestartet ist der Dienst im Juli 2024 mit Echtzeitzahlungen zwischen Privatpersonen, aus der Banking-App oder über eine eigene Wero-App.
Die Verbreitung wächst schnell. Europaweit sind mehr als 50 Millionen Nutzer registriert, davon rund 7 Millionen in Deutschland. Seit dem 4. November 2025 akzeptieren erste deutsche Onlinehändler Wero, etwa aus Handel, Ticketing und Drogerie. Zahlungen an der Ladenkasse sind bereits angekündigt.
Und im Glücksspiel? Die ehrliche Antwort: Stand 2026 ist Wero in Online Casinos nicht verfügbar. Der Rollout konzentriert sich auf Einzelhandel und Dienstleister, einen Zeitplan für Glücksspielanbieter gibt es nicht. Dass Wero die Rolle von giropay im Casino irgendwann übernimmt, ist plausibel, denn technisch bietet der Dienst das richtige Profil: Kontozahlung, Echtzeit, Bankensicherheit. Versprochen ist es aber nicht.
Wero ersetzt giropay nicht automatisch bei den Händlern, die giropay angeboten hatten. Es ist ein eigenes System mit eigenen Verträgen und eigenem Rollout-Plan. Ob ein Shop oder ein Casino den Dienst anbindet, entscheidet der jeweilige Anbieter.
Seiten, die schon heute Wero Casinos mit angeblich getesteten Einzahlungen bewerben, verkaufen eine Zukunft, die noch nicht existiert. Solange EPI keine Glücksspielhändler anbindet, ist jede solche Liste Spekulation.
Die Alternativen im direkten Vergleich
Bis Wero im Glücksspiel ankommt, übernehmen andere Verfahren. Drei Kandidaten kommen dem alten giropay-Gefühl am nächsten: die Sofortüberweisung über Klarna, der schwedische Dienst Trustly und die Echtzeitüberweisung der eigenen Bank.
| Methode | Status | Einzahlung im Casino | Auszahlung | Extra-Konto nötig |
|---|---|---|---|---|
| giropay | Eingestellt seit 31. Dezember 2024 | Nicht mehr möglich | War nie möglich | Entfällt |
| Wero | Aktiv, aber ohne Glücksspiel | Noch nicht möglich | Noch nicht möglich | Nein, Bank-App genügt |
| Klarna (Sofortüberweisung) | Aktiv | In vielen Casinos | Selten, meist Überweisung als Ersatz | Ja, Klarna-Konto |
| Trustly | Aktiv | Weit verbreitet | Häufig möglich | Nein |
| Echtzeitüberweisung | Aktiv, EU-weit Pflichtangebot | Zunehmend verbreitet | Standardweg vieler Casinos | Nein |
Zwei Verfahren stechen heraus. Trustly deckt Ein- und Auszahlungen ohne Zusatzkonto ab und kommt dem alten Ablauf am nächsten. Die Echtzeitüberweisung ist seit der EU-Reform von 2025 flächendeckend verfügbar. Klarna bleibt bequem für alle, die den Dienst ohnehin nutzen.
Klarna und die Sofortüberweisung: vertraut, aber verändert
Die Sofortüberweisung war über Jahre der direkte Konkurrent von giropay und funktionierte nach demselben Prinzip: Bank auswählen, im Online-Banking anmelden, Zahlung per TAN freigeben. Gegründet wurde der Dienst 2005 in München, seit 2014 gehört er zu Klarna.
Seit Herbst 2024 existiert die Sofortüberweisung allerdings nicht mehr als eigenständige Zahlart. Klarna hat das Verfahren in die eigene Umgebung überführt: Wer damit zahlen will, braucht ein Klarna-Konto. Der vertraute Name taucht im Checkout häufig weiter auf, dahinter steht aber die Option Sofort bezahlen mit Überweisung, Lastschrift oder Karte als Geldquelle.
Für den Casino-Alltag heißt das: Die Methode bleibt schnell und kontobasiert, verlangt aber eine einmalige Registrierung. Damit erfüllt sie zwei der drei giropay-Kriterien. Auszahlungen laufen bei Klarna-Einzahlungen in der Regel per Banküberweisung zurück auf Ihr Girokonto.
Legen Sie das Klarna-Konto an, bevor Sie einzahlen wollen, und verknüpfen Sie Ihr Girokonto in Ruhe. Eine Registrierung mitten im Einzahlungsvorgang kostet Nerven und endet bei Abbrüchen gelegentlich in hängenden Transaktionen.
Trustly: die naheliegendste Eins-zu-eins-Alternative
Trustly stammt aus Schweden und ist im europäischen iGaming seit Jahren fest etabliert. Der Dienst verbindet sich beim Bezahlen direkt mit Ihrem Online-Banking: Bank wählen, anmelden, Zahlung freigeben. Ein eigenes Trustly-Konto existiert nicht, es gibt nichts aufzuladen und nichts zu pflegen. Von allen Alternativen erfüllt Trustly die giropay-Checkliste als einzige komplett.
Gegenüber giropay hat Trustly sogar einen handfesten Vorteil: Viele Casinos wickeln über denselben Weg auch Auszahlungen ab. Gewinne landen dann direkt auf dem Girokonto, von dem die Einzahlung kam. Bei giropay brauchte es dafür stets einen zweiten Kanal. In manchen Casinos dient die Trustly-Kontoverbindung zudem der Identitätsprüfung, was die Anmeldung verkürzt.
Wickeln Sie Ein- und Auszahlung über denselben Weg ab, dann vermeiden Sie Rückfragen bei der Verifizierung. Casinos zahlen aus Geldwäschegründen bevorzugt auf das Konto aus, von dem eingezahlt wurde. Trustly macht genau das zum Standard.
Banküberweisung und SEPA Instant: der stille Gewinner
Die vielleicht wichtigste Entwicklung für Kontozahler kommt gar nicht aus der Casino-Welt, sondern aus Brüssel. Seit dem 9. Januar 2025 müssen Banken im Euroraum Echtzeitüberweisungen empfangen können, seit dem 9. Oktober 2025 müssen sie das Senden anbieten, zum Preis einer normalen Überweisung. Damit ist die Echtzeitüberweisung vom teuren Sonderservice zum Normalfall geworden: Das Geld ist binnen 10 Sekunden beim Empfänger, rund um die Uhr, auch am Wochenende.
Für Casino-Einzahlungen ändert das die Lage grundlegend. Die klassische Überweisung galt immer als sicher, aber langsam, mit ein bis zwei Werktagen Wartezeit. Mit SEPA Instant entfällt dieser Nachteil. Immer mehr Kassenbereiche binden die Echtzeitüberweisung ein, und für Auszahlungen ist die Überweisung ohnehin der Standardweg der meisten lizenzierten Anbieter.
Seit Oktober 2025 gilt zusätzlich die Empfängerüberprüfung: Die Bank gleicht vor jeder Überweisung Name und IBAN des Empfängers ab und warnt bei Abweichungen. Der Abgleich ist kostenlos und erschwert Zahlungen an manipulierte Konten erheblich.
Den gewohnten Ablauf übertragen: So gelingt der Umstieg
Der Umstieg ist einfacher, als er sich anfühlt, denn der Kern des Ablaufs bleibt identisch. Sie zahlen weiterhin vom Girokonto, bestätigen in der gewohnten Banking-Umgebung, und das Guthaben steht sofort bereit. Nur der Vermittler dazwischen wechselt.
Eine Zuordnung nach Prioritäten: Wer den giropay-Ablauf möglichst unverändert will, wählt Trustly, denn dort entfällt jede Registrierung. Wer ohnehin ein Klarna-Konto besitzt, bleibt bei der Sofortüberweisung in ihrer neuen Form. Wer Unabhängigkeit von Drittanbietern bevorzugt, nutzt die Echtzeitüberweisung aus dem eigenen Banking. Und wer auf Wero wartet, behält die Ankündigungen der eigenen Bank im Blick und zahlt bis dahin über einen der drei Wege ein.
Am Spiel selbst ändert der Wechsel nichts, der Katalog eines Casinos hängt vom Anbieter ab und von der Zahlart nicht. Dauerbrenner wie Gates of Olympus von Pragmatic Play oder Book of Dead von Play'n GO stehen nach einer Trustly-Einzahlung genauso bereit wie früher, und auch die hochvolatilen Titel von Hacksaw Gaming laufen unabhängig davon, wie das Guthaben aufs Konto kam. Der Hausvorteil bleibt bestehen, eine bequeme Zahlart verbessert keine Gewinnchance.
Sicherheit: Open Banking im Casino richtig nutzen
Alle vorgestellten Alternativen gehören zur Familie der kontobasierten Zahlungen, oft Open Banking genannt. Die Freigabe geschieht in Ihrer Banking-Umgebung, in der Regel per App-Bestätigung oder TAN. Die europäische Zahlungsrichtlinie PSD2 schreibt dafür eine starke Kundenauthentifizierung mit mindestens zwei unabhängigen Faktoren vor.
Das Sicherheitsniveau ist entsprechend hoch, die Restrisiken liegen weniger in der Technik als im Umfeld. Der wichtigste Punkt ist die Maske, in der Sie Ihre Bankdaten eingeben: Sie gehört dem Zahlungsdienst oder Ihrer Bank, niemals dem Casino selbst. Der zweite Punkt ist die Lizenz. In Deutschland lizenzierte Casinos erkennen Sie an der Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, kurz GGL, samt Schutzsystemen wie dem anbieterübergreifenden Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat.
Geben Sie Bankzugangsdaten nur in der offiziellen Maske Ihrer Bank oder des Zahlungsdienstes ein. Wirkt ein Fenster ungewohnt, weicht die Adresse ab oder fehlt die Verschlüsselung, brechen Sie die Zahlung ab. Phishing-Masken imitieren echte Banklogins teils erstaunlich genau.
Glücksspiel kann süchtig machen. Legen Sie feste Einzahlungs- und Verlustgrenzen fest und betrachten Sie Einsätze als Ausgabe für Unterhaltung. Kostenlose und anonyme Hilfe bietet die BZgA unter check-dein-spiel.de sowie unter 0800-1-372-700. Alle Angebote richten sich an Personen ab 18 Jahren.
Drei Mythen rund um giropay und Casinos
Mythos: Ein paar Casinos akzeptieren giropay weiterhin, man muss sie nur finden.
Falsch. Die Abschaltung zum 31. Dezember 2024 erfolgte zentral über die Infrastruktur der paydirekt GmbH und betraf alle angeschlossenen Händler gleichzeitig. Seit der Liquidation der Gesellschaft existiert das System nicht mehr, einzelne Casinos können es gar nicht weiterbetreiben. Taucht der Name trotzdem in einem Kassenbereich auf, ist es ein vergessenes Logo oder ein anderes Verfahren mit falscher Beschriftung.
Mythos: Wero ist das neue giropay und funktioniert überall dort, wo giropay lief.
So einfach ist es nicht. Wero übernimmt zwar die strategische Rolle von giropay, technisch ist es aber ein komplett neues System mit eigenem Händlernetz. Kein giropay-Akzeptanzvertrag wurde automatisch übertragen. Im deutschen Onlinehandel ist Wero seit November 2025 bei ersten Shops nutzbar, Glücksspielanbieter gehören bisher nicht dazu.
Mythos: Ohne giropay ist die Einzahlung per Online-Banking im Casino nicht mehr möglich.
Falsch. Kontobasierte Einzahlungen sind heute breiter verfügbar als zu giropay-Zeiten. Trustly verbindet sich ohne Zusatzkonto mit dem Online-Banking, Klarna führt die Sofortüberweisung in neuer Form weiter, und die Echtzeitüberweisung ist seit Oktober 2025 bei jeder Bank im Euroraum Pflichtangebot. Der vertraute Ablauf mit Banklogin und sofortiger Gutschrift lebt in diesen Verfahren weiter.
FAQ
Warum wurde giropay eingestellt?
Kann ich irgendwo noch mit giropay im Casino einzahlen?
Ist Wero schon in Online Casinos verfügbar?
Welche Alternative ersetzt giropay am besten?
Kostet die Echtzeitüberweisung im Casino extra?
Was ist mit meinen alten giropay-Daten passiert?
Referenzen
Unsere Redaktion
Alle Inhalte werden von unserer deutschsprachigen Redaktion erstellt und vor der Veröffentlichung geprüft. Wir spielen die Titel selbst, kontrollieren Lizenzen und Auszahlungsbedingungen und aktualisieren jede Bewertung, sobald sich etwas ändert.
Unter der Leitung von Chefredakteur Mark Rylance